HM100-Schlammpumpen-Nassteile übertreffen die Leistungsvorgabe bei einem Bergbaubetrieb in Zentralasien um 39 %

Case Summary
StandortZentralasien
ErzartKupfer, Zink, Blei
AnlagenmodellHM100-Schlammpumpe
Gelieferte TeileGehäuseauskleidung, Laufrad, Rückenauskleidung
WerkstoffHochchromhaltiges Hartgusseisen, Güte AR27
VerschleißmechanismusDauerhafte abrasive Beanspruchung (keine Kavitation)
Testziel1.800 Stunden
Erzielte Betriebsstunden2.500 Stunden (+39 %)
Ausgangslage: Vorzeitiger Verschleiß der Nassteile beeinträchtigte die Stabilität des Entwässerungskreislaufs

Die HM100-Pumpe fördert die Trübe direkt in die Filterpresse VPA1540, wodurch die Standzeit der Nassteile eine kritische Größe für die Gesamtleistung des Filtrationskreislaufs darstellt; ein ungeplanter Teileaustausch führt zu einem Stillstand, der den Entwässerungsdurchsatz beeinträchtigt.

Der Kunde setzte seit Inbetriebnahme OEM-Nassteile ein und suchte eine kosteneffiziente Alternative – andere Lieferanten blieben jedoch bei Standzeit oder Prozessstabilität hinter den Anforderungen zurück. Der Kunde benötigte einen Lieferanten, der bereit war, eine Lösung auf Basis der tatsächlichen Betriebsdaten zu entwickeln – nicht nur ein Standardsortiment.

Unsere Lösung: Anwendungsspezifischer Nassteile-Satz, abgestimmt auf das Verschleißprofil des Kreislaufs

Element prüfte die Anwendung und analysierte das vom Kunden gemeldete Verschleißbild der HM100. Nach der Auswertung wurde ein kompletter Nassteile-Satz aus Gehäuseauskleidung, Laufrad und Rückenauskleidung gefertigt – aus einer hochchromhaltigen Legierungsgüte, die gezielt für dauerhafte abrasive Beanspruchung ausgewählt und auf die dokumentierten Verschleißbedingungen des Kreislaufs abgestimmt wurde; diese Teile stehen in direktem Kontakt mit der Prozesstrübe. Kunde und Element vereinbarten als Mindestleistungsvorgabe ein Testziel von 1.800 Betriebsstunden.

Ergebnisse
  • 2.500 Betriebsstunden wurden am Ende der Standzeit des Teilesatzes erreicht (39 % über dem Testziel von 1.800 Stunden); die Teile wurden erst im Rahmen der geplanten Wartung ausgebaut.
  • Eine Zwischeninspektion nach 2.150 Betriebsstunden zeigte noch rund 50 % Restverschleißreserve, woraufhin empfohlen wurde, den Nassteile-Satz bis zur Wartung weiter im Betrieb zu belassen.
  • Keine ungeplanten Stillstände und keine ersatzteilbedingten Ausfälle.
Was das für unsere Kunden bedeutet

Element lieferte genau das, wonach der Kunde gesucht hatte: seltenere Teilewechsel, eine gleichbleibende Filterpressenbeschickung und niedrigere Kosten pro verarbeiteter Tonne. Für einen Standort in Zentralasien, an dem lange Lieferzeiten ein reales Betriebsrisiko darstellen, bieten die zuverlässigen Produkte und der reaktionsschnelle technische Support von Element dem Kunden eine belastbare, langfristige Partnerschaft – und nicht nur einen einmaligen Testlauf.

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